Verein

 … Statuten des Schweizerischen Vereins für Täufergeschichte (SVTG)
…………………………………………………………………………………………………………………………………………….

 

 

 

Statuten

(von der Mitgliederversammlung 2012 zu genehmigen)

I Name, Sitz, Zweck und Mittel

Art. 1.
Der im Jahre 1973 in Bern gegründete Schweizerische Verein für Täufergeschichte, abgekürzt SVTG, mit Sitz in Liestal
– fördert die Erforschung täuferisch-mennonitischer Geschichte;
– erarbeitet Grundlagen, um möglichst breitgefasste Impulse aus täuferischer Geschichte und Theologie für die Gegenwart in Kirche und Welt fruchtbar zu machen.

Art. 2.
Ein wichtiges Mittel, um die obgenannten Ziele zu erreichen, stellt für den 
Verein die regelmässige Veröffentlichung von Forschungsbeiträgen, Texten und Dokumenten zur Täufergeschichte dar. Dazu gehört massgeblich die Publikation eines Jahrbuches (MENNONITICA HELVETICA) sowie das Führen einer vereinseigenen Website (www.mennonitica.ch). Beides wird durch je eine Redaktionskommission (Print und Web) organisiert und koordiniert.

Art. 3.
Der Verein unterhält eine Dokumentationsstelle. Diese besteht aus einer 
Sammlung von Büchern, Zeitschriften und weiteren Materialien zur täuferischmennonitischen Geschichte. Der Verein ist bestrebt, nach Massgabe der eigenen finanziellen Möglichkeiten und unter Einbezug neuer Technologien diese Sammlung zu erweitern. Zu diesem Zweck pflegt er Kontakte zu Verlagen, Antiquariaten, Bibliotheken, anderen Geschichtsvereinen usw., um wichtige neue, aber auch ältere Publikationen und Dokumente gegebenenfalls via Kauf oder Tausch erwerben zu können. Die vereinseigene Dokumentationsstelle steht interessierten Personen unentgeltlich offen.

Art. 4.
Der Verein unterstützt die Bestrebungen

– der Archivkommission der Konferenz der Mennoniten der Schweiz (KMS) zur Förderung täuferischer Ge- schichte, namentlich im Hinblick auf deren Aufgabe von Unterhalt, Pflege und Erweiterung des KMS-Archivs;
– 
von Memoria Mennonitica zur «Pflege täuferischen Kulturgutes».
Der Verein pflegt insbesondere auch den internationalen Austausch mit anderen Täufergeschichtsvereinen und fördert die Koordination der Tätigkeiten.

Art. 5.
Die Mittel des Vereins bestehen aus regelmässigen Beiträgen der Mitglieder 
sowie aus weiteren Zuwendungen, Legaten und Unterstützungen durch befreundete Organisationen.

II Mitgliedschaft

Art. 6
Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand auf mündliche 
oder schriftliche Anmeldung hin.

Art. 7
Als Mitglieder werden aufgenommen
 Einzelmitglieder;
– 
Kollektivmitglieder.
Auf Antrag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernennen.

Art. 8.
Die Mitglieder entrichten einen jährlichen Beitrag, dessen Höhe von der 
Mitgliederversammlung festgelegt wird.

Art. 9.
Der Austritt kann jeweils auf Ende des Vereinsjahres erfolgen.

III Organisation

Art. 10.
Die Organe des Vereins sind :

– die Mitgliederversammlung;
– der Vorstand;
– die Redaktionskommissionen (Print und Web);
– die RechnungsrevisorInnen.

Art. 11.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jeweils im Herbst statt. 
Ausserordentliche Zusammenkünfte werden durch Vorstandsbeschluss oder auf Verlangen eines Fünftels der Mitglieder einberufen.
Alle Mitglieder haben gleiches Stimmrecht. Auf Begehren eines Anwesenden sind Wahlen geheim durchzuführen.
Die Mitgliederversammlung wählt:
– die Mitglieder des Vorstandes und dessen Präsidenten/In;
– die Mitglieder der beiden Redaktionskommissionen;
– die RechnungsrevisorInnen.
Die Amtsdauer beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich.

Die Mitgliederversammlung entscheidet über

– Jahresbericht;
– Jahresrechnung;
– Mitgliederbeiträge.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden.

Art. 12.
Der Vorstand besteht aus

– PräsidentIn;
– VizepräsidentIn;
– SekretärIn;
– KassierIn;
– maximal sechs weiteren Mitgliedern.
Abgesehen vom Präsidium konstituiert sich der Vorstand selbst.

Der Vorstand

– leitet die Geschäfte des Vereins;
– sorgt für die ordentliche Einberufung und Durchführung der Mitgliederversammlung;
– Führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.
Er wird nach Bedarf einberufen und ist befugt, dringliche Beschlüsse zu fassen.
PräsidentIn, SekretärIn oder VizepräsidentIn zeichnen kollektiv zu zweien rechtsverbindlich
für den Verein.

Art. 13.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes werden 
schriftlich protokolliert und abgelegt.

Art. 14.
Die zwei RechnungsrevisorInnen prüfen die Rechnung und legen der Mitgliederversammlung

Bericht und Antrag vor.

IV Schlussbestimmungen

Art. 15.
Beschlüsse über Statutenänderungen oder über eine allfällige Auflösung des 
Vereins müssen die Stimmen von zwei Dritteln aller anwesenden Mitglieder aufweisen. Über das Vermögen und die Bestände der Dokumentationsstelle entscheidet die letzte Mitgliederversammlung. Das Vermögen und die Bestände der Dokumentationsstelle werden im Falle einer Vereinsauflösung einer mit ähnlichen Zwecken existierenden
mennonitischen Körperschaft übergeben.
Diese Statuten wurden durch die Mitgliederversammlung vom …. in ….. genehmigt und
treten sofort in Kraft. Sie ersetzen diejenigen vom 2.11.1974.

…………………………………………………………………………………………………………………………………………….